Der Unterschied zwischen Korrektorat und Lektorat

18. Dezember 2016
Der Unterschied zwischen Korrektorat und Lektorat

Grundsätzlich lässt sich sagen: Egal, wie gut Sie Ihren Text finden: Gönnen Sie Ihrer wissenschaftlichen Arbeit in jedem Fall ein sorgfältiges Korrektorat – oder Lektorat. Doch worin besteht der Unterschied? Im Folgenden finden Sie einen exemplarischen Auszug eines Textes, der zunächst korrigiert und anschliessend lektoriert wurde. Das wichtigste Kriterium für die Unterscheidung zwischen den beiden Dienstleistungen besteht in ihrem jeweiligen Umfang.

Korrektorat – das Notwendigste

Das Korrektorat prüft Ihren Text ausschliesslich im Hinblick auf seine sprachlich formale Richtigkeit. Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und die Typografie stehen im Zentrum. Der Stil, die Wortwahl sowie Verständlichkeit Ihres Textes – und vor allem die Feinheiten des akademischen Sprachgebrauchs sowie Aufbau und Gliederung der wissenschaftlichen Arbeit – bleiben dabei aussen vor.

Beispiel Korrektorat

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Konkret heisst das:

  • Tipp- und Schreibfehler werden korrigiert,
  • Ungereimtheiten in der Grammatik beseitigt,
  • Zeichensetzung und Typografie richtiggestellt.

Daher ist ein Korrektorat insbesondere für erfahrene wissenschaftliche Schreiber/-innen sinnvoll, die stilistisch fest im Sattel sitzen. Übrigens: Die Erfahrung zeigt, dass ein Korrektorat in nahezu allen Texten Fehler findet, die bis dahin nicht von einem Profi korrigiert wurden.

Lektorat – das volle Programm

Das Lektorat bietet Ihnen über das im Leistungsumfang enthaltene Korrektorat hinaus eine gründliche Überprüfung des Textes im Hinblick auf Ausdruck, Lesefreundlichkeit, Kohärenz, akademischen Sprachgebrauch sowie Aufbau und Gliederung. Das Resultat: ein stilistisch und sprachlich einwandfreier wissenschaftlicher Text, der die Chancen auf eine bessere Benotung Ihrer Studienarbeit erhöht.

Beispiel Lektorat & Roter Faden

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Konkret heisst das zusätzlich zum Korrektorat:

  • Verständlichkeit, Kohärenz und Logik der Argumentation werden optimiert,
  • Wortwiederholungen, Füllwörter und Redundanzen vermieden,
  • Begriffe, Abkürzungen und Quellenhinweise einheitlich verwendet,
  • Zitate formal richtig in den Text eingesetzt,
  • Satzbau und Lesefluss sind ansprechend.

Dabei achtet der Lektor oder die Lektorin stets sorgfältig darauf, Ihren Wortlaut zu optimieren und Ihre Aussagen noch deutlicher herauszustellen, ohne sie inhaltlich zu verändern oder Ihren persönlichen Schreibstil „wegzulektorieren“. Sie erhalten von uns stets ein Dokument, in dem Sie alle Änderungen klar nachvollziehen und selbst entscheiden können, sie anzunehmen oder abzulehnen.

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