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Kann KI ein menschliches Korrektorat oder Lektorat ersetzen?

Tools wie ChatGPT, Grammarly oder andere KI-Anwendungen können beim Überarbeiten wissenschaftlicher Arbeiten eine grosse Hilfe sein. Sie erkennen viele Rechtschreib-, Grammatik- und Stilfehler innerhalb weniger Sekunden. Ein professionelles Korrektorat oder Lektorat durch einen echten Menschen ersetzen sie jedoch nicht vollständig, denn Ihre Arbeit wird letztlich auch von einem echten Menschen gelesen und bewertet.

Tools wie ChatGPT, Grammarly oder andere KI-Anwendungen können beim Überarbeiten wissenschaftlicher Arbeiten eine grosse Hilfe sein. Sie erkennen viele Rechtschreib-, Grammatik- und Stilfehler innerhalb weniger Sekunden. Ein professionelles Korrektorat oder Lektorat durch einen echten Menschen ersetzen sie jedoch nicht vollständig, denn Ihre Arbeit wird letztlich auch von einem echten Menschen gelesen und bewertet.

Warum reicht ChatGPT nicht aus, um eine Abschlussarbeit zu korrigieren?

KI kann sprachliche Muster erkennen und auf dieser Grundlage Verbesserungsvorschläge machen. Sie beurteilt einen Text jedoch anders als menschliche Lesende.

Während KI vor allem auf sprachliche Korrektheit achtet, bewertet ein Mensch zusätzlich die Verständlichkeit, die Argumentationskette, die Konsistenz von Begriffen und Abkürzungen, den Lesefluss und die Wirkung des Textes auf die Zielgruppe. Im Gegensatz zur KI kann ein echter Mensch Schwachstellen erkennen und ausbessern, die formal keine Fehler darstellen.

Welche Vorteile hat ein menschliches Korrektorat oder Lektorat?

Ein Mensch liest Ihre Arbeit aus der Perspektive der späteren Leserschaft. Er kann beurteilen, ob Zusammenhänge verständlich erklärt werden und ob einzelne Abschnitte Fragen offenlassen. Dieser Blick von aussen ist besonders bei umfangreichen Abschlussarbeiten wertvoll. Nach mehreren Wochen oder Monaten Arbeit werden viele Autorinnen und Autoren betriebsblind und übersehen Unklarheiten oder Wiederholungen im eigenen Text.

Erkennt KI alle Fehler in wissenschaftlichen Arbeiten?

Nein, auch die KI findet nicht alle Fehler. Sie erkennt viele formale Fehler zuverlässig. Schwierigkeiten entstehen jedoch häufig beim Kontext, bei der Bedeutung und der Argumentation. Beispielsweise kann ein Satz grammatikalisch korrekt formuliert sein und dennoch missverständlich wirken oder eine Argumentation ist logisch lückenhaft, obwohl jeder einzelne Satz für sich genommen richtig erscheint. Menschen können solche Probleme besser erkennen als die KI.

Warum wirken manche KI-generierten Texte künstlich?

Viele KI-Systeme verwenden ähnliche sprachliche Muster. Häufig finden sich Formulierungen wie:

  • „Es lässt sich festhalten, dass …“
  • „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass …“
  • „Vor diesem Hintergrund …“
  • „Insbesondere …”

Diese Formulierungen sind nicht falsch und werden auch von Menschen oft genauso geschrieben. Wenn sie jedoch gehäuft auftreten, können Texte standardisiert und wenig individuell wirken und für KI-erprobte Menschen nach KI riechen.

Ein professionelles Lektorat hilft dabei, solche Wiederholungen zu erkennen und stilistisch abwechslungsreichere Formulierungen zu finden.

KI und professionelles Lektorat – Konkurrenz oder perfektes Team?

KI eignet sich hervorragend für erste Überarbeitungen und zur Unterstützung während des Schreibprozesses. Ein professionelles Korrektorat oder Lektorat ergänzt diese Überarbeitung um eine menschliche Perspektive. Zwar kann KI eine wissenschaftliche Arbeit verbessern, sie ersetzt jedoch nicht vollständig die Rückmeldung eines echten Menschen. Da Ihre Arbeit letztlich von einem Menschen gelesen und bewertet ist, kann ein professionelles Lektorat durch einen echten Menschen einen wertvollen Beitrag zur Qualität Ihres Textes leist.

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